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Willkommen bei der Tutzinger Hütte

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Gipfel und Bergtouren
Rabenkopf
 
Der Rabenkopf ist ein lohnender und leicht zu besteigender Gipfel, von dem man eine schöne Aussicht geniessen kann. Vom Tal aus kann er aus allen Himmelsrichtungen kommend bestiegen werden. Wir starten unsere Tour aber von der Tutzinger Hütte. Dazu steigen wir den Weg 455 in westliche Richtung empor (daher: "Westweg"), schwenken aber nach etwa einer halben Stunde nicht nach oben zum Gipfel der Benewand, sondern folgen dem Weg 451 weiter in westliche Richtung zu Glaswandscharte (Ausschilderung auch: Herzogstand). Danach passieren wir die Glaswand auf ihrer Südseite, kommen zum Sattel, wo der Weg 454 von Pessenbach heraufkommt und haben dann die Wahl zwischen einer leichten und einer anspruchsvolleren Route zum Gipfel.Auf gleicher Höhe wie der Sattel wandern wir in südwestlicher Richtung um den Südgrat herum zur Staffelalm und dann über Almwiesen und einen leichten Steig zum Gipfel. Mit einer guten Kondition haben wir den Gipfel in 2 1/2 - 3 Stunden erreicht.Etwas anspruchsvoller und damit nur für geübte Bergsteiger gehen wir vom Sattel nicht auf dem beschilderten Weg, sondern in Ankunftsrichtung weiter einen Pfad empor, passieren eine versteckte Hütte der Bergwacht, und steigen dann steil, zuerst im Wald den Ostgrat zum nördlich gelegenen Vorgipfel empor. Über diesen erreichen wir in wenigen Minuten den Gipfel. Falls am Gipfel zu bestimmten Jahreszeiten noch Schnee liegt, kann der letzte Abschnitt zum Vorgipfel unangenehm und gefährlich werden.
Glaswand
 
Die Glaswand ist ein unbedeutender Bergrücken westlich der Benediktenwand (hier mehr der Vollständigkeit halber aufgeführt), dessen Ersteigung sich höchstens auf dem Weg dahin empfiehlt, wenn man von Pessenbach auf dem Weg 454 ansteigt. Statt auf dem Weg 451 die Glaswand fast eben zu passieren, steigt man von Westen, immer auf dem Grat, mühsam über Latschen und Schrofen in etwa 30 Minuten zum höchsten Punkt auf dem Grat. Von dort geht es dann genauso mühsam in etwa 40 Minuten ostwärts hinab zur Glaswand-Scharte. Wie man leicht erkennen kann, kein Weg für normale Bergwanderer, sondern für geübte Bergsteiger.
Achselköpfe
 
Die Achselköpfe werden meist auf dem Weg 451 vom Brauneck kommend zum Gipfel der Benediktenwand überschritten. Da sie aber den interessanten, teilweise mit Drahtseilen gesicherten Höfler-Steig aufweisen, können sie auch von der Tutzingerhütte aus ein lohnendes Ziel darstellen. Dazu geht man von der Hütte aus auf die Wand zu und steigt nach links den sogenannten Ostweg (Nr 456) zum Rotöhrl- Sattel empor. Von dort geht man in ostwärtiger Richtung weiter, folgt aber nicht dem Weg 451, sondern steigt durch Latschen, fast immer am Grat, auf dem erwähnten Höflersteig zum Gipfel des 1707m hohen Großen Achselkopfes empor. Nach dem etwa 1 1/2 Stunden dauernden Anstieg kann man dort die Aussicht nach beiden Seiten des schönen Gratweges vom Brauneck zur Benewand geniessen.
Propstenwand
 
Die Propstenwand mit ihrer höchsten Erhebung, dem 1618m hohen Hennenkopf, liegt ostwärts der Tutzinger Hütte. Die Wand bildet eine beeindruckende Kulisse zum Abschluß des Längentals, die vom Gratweg vom Brauneck zur Benewand besonders auffällt.Man steigt wieder auf dem Ostweg (Nr.456) von der Hütte in ostwärtiger Richtung zum Rotöhrl-Sattel hoch. Von dort aus erstreckt sich ein Höhenrücken genau nach Norden, dessen Ende die Propstenwand markiert. Am Rotöhrl-Sattel folgen wir erst dem Weg 451 Richtung Brauneck, dann aber wenden wir uns nach etwa 10 Minuten nach Norden und folgen dem Weg 466, der direkt unter der Propstenwand vorbei führt. Wer schwindelfrei und trittsicher ist, wird seinen Weg über Schrofen zum Gipfel des Hennenkopfes finden. Da man auch ab und zu die Hände braucht, sollten sich nur sichere Bergwanderer versuchen.
Latschenkopf
 
Der Latschenkopf wird überschritten, wenn man den Gratweg (Weg Nr. 451) vom Brauneck zur Benewand begeht. Als Wanderziel von der Tutzinger Hütte aus bietet es sich an, den Latschenkopf bei der Wanderung zum Hinteren Kirchstein "mitzunehmen". Sehen Sie sich dazu bitte die Wegebeschreibung zu den Kirchsteinen an; er ist ein Gipfel für Gipfelsammler.
Kirchsteine
 
Während der Vordere Kirchstein auf dem Weg 451 vom Brauneck zur Benewand mitgenommen werden kann, ist der Hintere Kirchstein vom Weg in nördlicher Richtung abgelegen und bietet sich von der Tutzinger Hütte aus als Wanderziel an.Von der Hütte auf die Wand zugehend biegen wir nach links ab und steigen den Ostweg (Weg Nr. 456) bis zum Rotöhrlsattel empor, wo wir auf den Weg 451 einschwenken und weiter in Richtung Brauneck nach Osten gehen. Wir passieren die Achselköpfe und erreichen danach den Feichtecksattel, die Einbuchtung zwischen Achselköpfen und Latschenkopf. Von hier geht in nordwestlicher Richtung der Normalanstieg über einen schmalen, nicht sehr steilen Steig zum Gipfel des Hinteren Kirchsteins. Gehzeit je nach Kondition 1 1/2 bis 2 Stunden.
Schrödelstein
 
Der Schrödelstein zeigt sich, vom wenig eindrucksvollen Gipfel des Braunecks kommend, als kleiner, aber felsiger Gipfel, der in wenigen Minuten unschwierig bestiegen werden kann. Den selben Weg geht man zurück und umgeht den Gipfel auf seiner Südseite, um weiter nach Westen in den Sattel vor das Stangeneck zu wandern. Für den Kletterer bietet der Westgrat des Schrödelsteins eine kurze, leichte Kletterei. Klicken Sie für ein Bild auf der Skizze die Nr.9
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Gipfel der Benediktenwand-Gruppe
1 Benediktenwand (1801 m)
2 Glaswand (1466 m)
3 Rabenkopf (1559 m)
4 Achselköpfe (1600 - 1707 m)
5 Propstenwand (1618 m)
6 Latschenkopf (1712 m)
7 Hinterer Kirchstein (1667 m)
8 Vorderer Kirchstein (1670 m)
9 Schrödelstein (1548 m)
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